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Kuhn VB 2265 Rundballenpresse im Praxistest

Egal ob trockenes Stroh oder nasse Silage – die variable Rundballenpresse VB 2265 von Kuhn verarbeitet alles zu gleichmäßigen Ballen. Ob wir an der Maschine auch eine „Achillesferse“ finden konnten, erfahren Sie in unserem Test.

Die VB 2265 von Kuhn formt Ballen mit einem Durchmesser von 0,8 bis 1,6 m.
Die VB 2265 von Kuhn formt Ballen mit einem Durchmesser von 0,8 bis 1,6 m.
Variable Rundballenpressen erfreuen sich dank ihrer Flexibilität bei Landwirten und Lohnunternehmern großer Beliebtheit. Je nach Modell formen sie zwischen 0,80 und 2,10 m große Ballen. Ideal für unterschiedliche Kundenwünsche. An ihre Grenzen stoßen viele der Pressen aber im Herbst bei nasser Silage. Rutschende Riemen oder eine Futteransammlung hinter der Presskammer sind keine Seltenheit. Kuhn hat das Problem in den letzten Jahren erkannt und dafür die beiden Profi-Modelle VB 2265 und VB 2295 entwickelt. Beide Maschinen rüstet der Hersteller bereits serienmäßig mit zwei Antriebswalzen für die Riemen aus. Zudem verbaut er hier bis zu drei Reinigungswalzen. Für unseren Praxistest stellte uns Kuhn die VB 2265 zur Verfügung.

Das Formen und verdichten der Ballen übernehmen fünf Endlosriemen.
Das Formen und verdichten der Ballen übernehmen fünf Endlosriemen.
Fünf Riemen, drei Walzen
Die Presskammer der VB 2265 bilden fünf Endlosriemen und drei Walzen. In der Kammer lassen sich Ballen mit einem Durchmesser von 0,8 m und 1,6 m formen. Die Walzen halten das vom Rotor zugeführte Futter stets in Bewegung. Gleichzeitig verdichten und formen die Riemen den Ballen. Je mehr der Ballen an Größe zunimmt, desto stärker wird der Riemenspannarm über zwei Hydraulikzylinder und eine Spannfeder unter Druck gesetzt: Die Ballendichte bleibt dadurch mit zunehmenden Durchmesser gleich. In Fahrt bringt die Endlosriemen eine Antriebswalze. Kommen die Riemen aber z.B. beim Pressen von nassem Gut ins Rutschen, schaltet sich eine zweite Antriebswalze hinzu. Mit der Pressdichte und mit der Form der Ballen waren wir sowohl in Heu, Stroh als auch Silage zufrieden. Auch bei sehr nasser Silage kamen die Bänder nicht ins Rutschen oder sammelten hinter der Presskammer Futter an. Praktisch ist auch die Einstellung der Pressdichte. Sie ändert der Fahrer einfach über das Bedienterminal. Je nach Erntegut kann man die Dichte für den inneren und äußeren Bereich getrennt einstellen. Zudem besteht die Möglichkeit für einen weichen Kern bei Belüftungsheu. Hier wird bis zum vorgewählten Durchmesser kein Druck auf das Futter ausgeübt. Der maximale Hydraulikdruck liegt bei 235 bar.

Das Bedienterminal ist großdimensioniert und übersichtlich gestaltet.
Das Bedienterminal ist großdimensioniert und übersichtlich gestaltet.
Bedienung und Wartung
Das mitgelieferte Bedienterminal ist großdimensioniert und informiert den Fahrer über alle wichtigen Maschinenparameter. Zudem kann der Fahrer alle wichtigen Maschinenfunktionen über das Terminal steuern. Besitzt man einen ISOBUS-fähigen Traktor, kann die VB 2265 auch darüber bedient werden. Die Wartungspunkte der Maschine verstecken sich alle hinter zwei weit öffnenden Seitendeckeln. Die stark dimensionierten Antriebsketten werden automatisch mit Öl versorgt. Die Schmierstellen der Presskammer und der Pick-up sind in Schmierleisten zusammengefügt. Sie sind mit der Fettpresse gut zugänglich und verkürzen den Wartungsaufwand erheblich.
Einen ausführlichen Praxistest der Kuhn VB 2265 finden Sie in der LANDWIRT Ausgabe 24/2016 (Erscheinungstermin 16.Dezember). Bestellen Sie hier kostenlos und unverbindlich Ihr Probeheft Ausgabe 24/2016



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