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Kuhn GA 8030 Seitenschwader im Praxistest

Der Zwei-Kreisel-Seitenschwader GA 8030 ist eine Maschine für den professionellen Einsatz. Er überzeugte uns bei allen Futterbedingungen mit einer Top-Rechqualität. Welche Erfahrungen wir mit dem Schwader noch sammelten, erfahren Sie in unserem Praxistest.

Der GA 8030 von Kuhn kann pro Überfahrt bis zu 8,30 m bearbeiten.
Der GA 8030 von Kuhn kann pro Überfahrt bis zu 8,30 m bearbeiten.
Zwei-Kreisel-Seitenschwader stehen bei Landwirten hoch im Kurs. Mit ihnen lassen sich in kurzer Zeit große Mengen an Futter für die Ernte vorbereiten. Zudem punkten die Maschinen durch ihre Flexibilität: Der Fahrer kann dabei je nach Bedarf und Aufwuchs einfach einen oder zwei Schwade ablegen. Auch Kuhn hat ein breites Sortiment an Zwei-Kreisel-Seitenschwadern im Programm. Diese bearbeiten bei einer Überfahrt je nach Modell zwischen 6,5 m und 8,5 m. Das neueste Mitglied der Schwader-Familie von Kuhn ist der GA 8030 mit Fahrwerk. Diesen stellte uns das Unternehmen in der vergangenen Erntesaison für einen Praxistest zur Verfügung. Bereits die Basismaschine rüstet Kuhn mit hydraulischer Breitenverstellung, hydraulischem Schwadtuch und einer elektrischen Bedienung aus. Einzig zum Verstellen der Rechhöhe muss noch die Handkurbel geschwungen werden. Ordert der Landwirt die Maschine, wie in unserem Fall, mit der optionalen hydraulischen Höhenverstellung, erspart er sich auch diese Arbeit

Komfortable Bedienung
Dank elektrischer Bedienbox lassen sich alle Funktionen des Schwaders vom Traktor aus steuern.
Dank elektrischer Bedienbox lassen sich alle Funktionen des Schwaders vom Traktor aus steuern.
Bedienen kann der Fahrer den gesamten Schwader bequem und ohne Kraftaufwand vom Traktorsitz aus. Dafür steht ihm ein großes und übersichtliches Bedienterminal zur Verfügung. Zum Auseinanderklappen der beiden Kreisel muss zuerst der Arbeitsmodus vorgewählt werden. Im Anschluss teleskopiert man mit der Hydraulik die beiden Kreisel bis zur grünen Markierung. Diese ist gut auf der Führungsschiene ersichtlich. Zu guter Letzt noch den Entsperrungsknopf am Terminal drücken und gleichzeitig die Hydraulik betätigen. Nun schwenken die Kreisel automatisch in Arbeitsstellung. Gefallen hat uns auch die hydraulische Schwadtuchverstellung. Mittels einer übersichtlichen Skala kann man die Schwadbreite genau verstellen. Zur Bedienung der gesamten Anlage braucht der Traktor lediglich ein doppelwirkendes und ein einfachwirkendes Steuergerät. Für die Stromversorgung des Bedienterminals ist ein dreipoliger Stecker nötig.

Die Kreisel haben einen Durchmesser von 3,40 m und sind mit je zwölf Zinkenarmen bestückt.
Die Kreisel haben einen Durchmesser von 3,40 m und sind mit je zwölf Zinkenarmen bestückt.
Flexibles Schwaden
Die beiden Kreisel der Maschine haben einen Durchmesser von 3,40 m. Sie werden mechanisch über das bewährte zweistufige Masterdrivegetriebe angetrieben. Dieses ist mit einem Kegelradpaar sowie einem Stirnradpaar übersetzt, um die Kraft besser zu verteilen und den Verschleiß zu reduzieren. Beide Rechen arbeiten mit je zwölf Armen – auf ihnen sind je vier Doppelzinken verschraubt. In der Ein- Schwad-Ablage lässt sich eine Breite von 7,30 m bearbeiten. Darüber hinaus kann der Anwender mit dem GA 8030 serienmäßig auch zwei kleine Schwade formen. Die maximale Arbeitsbreite liegt hier bei 8,30 m. Diese Funktion kann ebenfalls im Sitzen erledigt werden. Dazu teleskopiert man die beiden Schwadformer ganz auseinander. Im Anschluss überlappen sie nicht mehr. Die Zwei-Schwad-Ablage nutzen Landwirte gerne zum Bilden von Nachtschwaden. Wichtig hierfür ist, dass das optionale Mittelschwadtuch geordert wird. Ansonsten kann es leicht passieren, dass bei hohen Futtermaßen der zweite Schwad zu groß wird.

Weiter Details zum GA 8030 von Kuhn erfahren Sie in der LANDWIRT Ausgabe 24/2015 (Erscheinungstermin 16. Dezember).
Bestellen Sie hier kostenlos und unverbindlich Ihr Probeheft Ausgabe 24/2015






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